Walensee-Weekend 17.-18. Juni 2006

Angefangen hat es mit Sintflut-artigen Regenfällen auf der Autobahn Richtung Walensee, in Mols angekommen sah das Wetter aber schon besser aus. Schliesslich hatten wir das so bestellt.

Nach Fassen der Mietausrüstung in Gregi’s Laden ging’s in Richtung Ledi(Lady)-Wracks. Obwohl nicht alle das Ziel gefunden haben (die Sicht war halt auch eher bescheiden), waren alle zufrieden mit dem ersten Tauchgang. Die Fische haben sich leider etwas rar gemacht (nur eine Gruppe hat (angeblich) einen RIESEN Fisch gesehen, was ich allerdings für ein Gerücht halte). Neue Trockis wurden ausprobiert, Handschuhe geflutet, alles was das Herz begehrt.

Tauchen macht hungrig und so ging es weiter ins Restaurant Schiffahrt. Erstaunlich tiefe Preise für Riesenportionen (Vorteil des Landlebens…). Das Wetter war mittlerweile so schön, dass sich so ziemlich alle die Nase verbrannt haben. Nach einem kurzen Abstecher an den See ging es auf das Boot: die Gipsy. Florent hat im Eifer des Gefechts seine Handschuhe im Auto vergessen, hat dann zum allgemeinen Erstaunen mit zwei Lampenschützen doch erstaunlich lange durchgehalten. Fische gab es leider wieder keine am Tauchplatz Laui, aber eine schöne Steilwand und die Erfahrung, dass es fürs perfekte Tarieren im Trocki doch ein wenig Übung braucht…

Zurück an Land wurde im Hotel Schiffahrt eingecheckt und schon ging’s wieder ans Essen. Vorspeise, Suppe, Salat, Hauptgang und Dessert, alles inklusive zum Superpreis. Hier haben wir dann auch endlich Fische zu Gesicht bekommen. Auf dem Teller. Wein und Bier waren nicht inklusive, wurden aber trotzdem reichlich konsumiert. Ein bisschen chaotisch war es, wenn es ums Bezahlen ging: in ganz Mols gibt es keinen Bancomat (Nachteil des Landlebens…) und so musste jeder bei jedem pumpen. Andrew hat sich übrigens als Superbank erwiesen (falls jemand mal Geld braucht…).

Beim Frühstück waren nicht alle gleich fit, aber sobald wir wieder auf dem Boot waren, stieg die Stimmung. Der Blaue Himmel, das wunderschöne Panorama der Churfirstenrückseite und die Aussicht auf zwei weitere Tauchgänge liessen Ferienstimmung aufkommen. (Über das Schwitzen im Trockenanzug sehen wir grosszügig hinweg.) Ausserdem hatten wir eine zusätzliche Passagierin an Bord: Fatma, Matthias’ Frau, taucht (noch?) nicht und genoss die Zeit auf dem Boot trotzdem. Ein wunderschöner Tauchgang (Tauchplatz Josen) wurde vom Mittagessen in Quinten gefolgt (wo auch schon wieder Geld hin und her geschoben wurde, nach Patrice und mir war nun auch Andrew langsam pleite). Mit vollem Bauch ging’s an die Quintner Steilwand zum letzten Tauchgang des Weekends. Ich glaub’, einen Fisch hat wieder niemand gesehen. Gefallen hat es trotzdem allen. Aber dass man im Nassanzug im Walensee NICHT frieren kann, glaube ich immer noch nicht, gell Achim?

Kati

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