Lake it – Zugersee Tauchen

Samstag 25. Juli 2009

Vier Jahre ist war es her, dass wir einen Ausflug in die nahen Gewässer durchgeführt hatten. In der Zwischenzeit haben sich viele alte Lake It-Hasen eine vollständige Ausrüstung gekauft und brauchen grosse Events nur noch, um ganz weit weg zu reisen. Auf der Strecke blieben die neuen Hasen, die als Ausrüstungsmieter gleich einen doppelten Nachteil haben, weil ihnen of auch das wichtige Ausrüstungsteil “Auto” fehlt. Darum gab’s dieses Jahr wieder einen Ausflug an den Zugersee mit samt eingebauter Ausrüstungsmiete.

DiveAcademy Zigeunerplätzchen

Die neuen Hasen trafen also sich zu früher Stunde, nämlich schon um 8, bei der Dive Academy in Horgen. Dort wurde mit Tee und Kaffee die Morgenmüdigkeit vertrieben und die fehlenden Tauchteilchen in die Autos verladen. Dann ging’s auch schon los zu unserem ersten Tauchplatz, dem Zigeunerplätzchen, wo wir die etwas ausgeschlafeneren vollständige-Ausrüstung-Besitzer trafen und man auch gleich die neuen Lake It-Shirts in der Version Dame und Herr an unseren Divemastern Nicky und Andrea bestaunen konnte.

Hochsommer3 Heisser Tee
Hochsommer3 Heisser Tee

Trotzdem dies in gewissen Tauchführern als Einstieg beschrieben sein soll, entschied sich niemand für den Einstieg übers Sprungbrett. So ein Kiesstrand ist ja auch viel bequemer zum Flossenmontieren! Wir tauchten bei oben sehr mässiger Sicht in kleinen Grüppchen. Überschaulich konnte man die Grüppchen nicht wirklich nennen, denn von sehen war mindestens in den oberen paar Metern nicht gross die Rede. Unten, wo’s wichtig wird, wo nämlich die Wand ist, war’s dann dafür glasklar. Ein paar Trüschen zeigten sich neugierig, und es gab Gerüchte über Egli-Sichtungen beim Austauchen.

Unterstand Unterstand

Zum Zmittag ging’s dann ins Restaurant Baumgarten, das ziemlich genau gegenüber des Zigeunerplätzchens auf der anderen Seeseite liegt. Es boten sich also zwei Möglichkeiten: Die meisten fuhren unten herum, und drei liebe Seelen fuhren oben herum zum Flaschenfüllen zum Tauchtreff in Steinhausen. Netterweise durften wir die Füllanlage des Shops mitbenutzen (danke!), so dass am Ende alle gemeinsam essen konnten.

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Andrea hatte wohl zu wenig Egli gesehen und bestellte gleich eine Riesenportion Fischknusperli, die meisten anderen assen Crevettenspiesschen (ob wohl schon jemand eine Crevette im Zugersee gesichtet hat?). Unter den Egli und Crevettenspiesschen tauchten dann noch mehr Fische auf den Tellern auf, allerdings gemalte. Sofort stürzte sich die Süsswasser-Fauna-Kenner auf die (nun leeren) Teller – doch die Fische blieben trotz aller Deutungsversuche unidentifiziert.

Unterstand

Da noch der  zweite Tauchgang anstand, wurden die von der Orga schändlich vergessenen Zugaben Vanilleglace und Bier auf später verschoben. Wir tauchten gleich beim Baumgärtli vom Restaurantparkplatz aus. Der Tauchplatz bekommt nur schon dafür zwei Zusatzsternchen, weil es zum Umziehen eine Betonunterlage hat und ein WC in der Nähe hat. Das mit dem WC liess sich am Morgen durch genügend Bäume lösen, die’s beim Zigeunerplätzchen ja hat, aber die vielen Bäume produzieren halt auch viel Zeug, das auf dem Boden herumliegt – mindestens die Hälfte davon muss in unseren Ausrüstungen gelandet sein. Nun hatten wir also die Gelegenheit, alles ein bisschen auszuspülen!

Je nach Routenwahl liess die Sicht zwar wieder ziemlich zu wünschen übrig, dafür gibt es an diesem Platz praktisch eine Krebssichtungsgarantie. Immerhin, Krebs ist ja fast Crevette 🙂

Nach dem Tauchen gab’s dann endlich Vanilleglace mit Heidelbeeren und Bier. Trotz zweifelhaften Wetterberichts schien, wie bei Lake It-Events üblich, den ganzen Tag die Sonne, so dass wir die Aussicht von der Terrasse des Baumgärtli geniessen konnten.

Nach genug Dekobier und Vanilleglace (Crevetten gab’s keine mehr) ging’s dann für die früh aufgestandenen Ausrüstungsmieter zurück in die Dive Academy. Danke an dieser Stelle an Bettina, die für uns am Morgen extra eine Stunde früher aufmachte und zabig länger blieb, so dass wir alles noch am gleichen Tag zurückbringen konnten!!

Unterstand Unterstand
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Bericht: Katrin Bretscher
Zwischengelagert von: Andrea Rothenbühler

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