Fischzuchtbesichtigung in Rheinau und Tauchen im Rhein, 5.5.12

Trotz einigen Regenschauern meinte es das Wetter an diesem Samstag ziemlich gut mit den sieben Lake-it-Tauchern in Rheinau. Sowohl den „Zoobesuch“ als auch den Tauchgang konnten fast alle im trockenen anfangen und beenden. Aber nun mal schön der Reihe nach.

Wir trafen uns am Nachmittag in Rheinau und spazierten, als alle da waren, gemeinsam nach Deutschland zu der Hobbyfischzucht von Pius Kündig. Zum Glück war der Weg über die alte Zollbrücke und dem stehenden Rhein entlang nicht weit und bald fanden wir uns in der idyllischen Fischzucht, wo Pius uns schon erwartete. Im Vergleich zum Vorjahr hatten sich bei ihm ein paar Dinge verändert; da ihm immer wieder reichlich Fisch aus seinen Zuchtbecken gestohlen wurde, entschied er sich, etwas weniger auf die „Schiene Fisch“ zu fokussieren und vergrösserte dafür sein kleines Reich mit anderen Tieren. Wir konnten also nun neben den immer noch zahlreichen Fischen auch noch Gänse, Hühner, Wachteln, Hasen und – wie schon im Vorjahr – Alpakas begutachten. Zu jeder Tierart wusste Pius viel Interessantes zu erzählen und die Lake-it-Schar hörte aufmerksam zu. Klar, als Taucher interessierten wir uns aber nach wie vor ebenso für die Fische und auch diesbezüglich wurden wir nicht enttäuscht. Pius zeigte und erklärte uns seine Zuchtbecken. Quellwasser fliesst vom einen in das nächste Becken und je nach Bedürfnis der entsprechenden Fischart hält er, was sich halten lässt. In den sauerstoffreicheren Bereichen gab es Regenbogenforellen, Bachsaiblinge und deren Kreuzung, die Tigerforelle, zu sehen. In den anderen Becken schwammen Alet, Rotaugen und weitere Flussfische. Auch den Stör bekamen wir dieses Jahr zu Gesicht! Mit geschickter Hand fischte Pius ein stattliches Exemplar heraus und liess es gleich wieder frei. Schön, nach einem Jahr hatten wir schlussendlich Gewissheit: es schwimmen tatsächlich Störe in Pius‘ Becken :). An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei Pius Kündig für die spannende Führung durch seinen „Zoo“ bedanken. Es ist bestimmt nicht der letzte Besuch von Lake-it.

Im Anschluss genossen wir Fitnessteller (Egli-Knusperli mit Pommes) oder Walliserrösti im Restaurant Salmen. Top fit machten wir uns nachher ans Aufrüsten vom Tauchequipment und nach dem Briefing ging’s bei Dämmerung ins Wasser. Es war bedeutend bessere Sicht als vor einem Jahr, jedoch sahen wir vorerst keine Fische. Erst als es dunkler wurde, konnte man viele Jungfische sehen. Den einen Buddy-Teams war das genug und nur noch zwei hartgesottene Taucher (der eine sogar im Nassanzug…) blieben, bis es ganz dunkel wurde und die Aale aus ihren Verstecken tauchten. Während sich die einen schon bei einem Dessert im Restaurant aufwärmten, mussten die anderen noch im Regen abrüsten. Schliesslich kamen sie auch noch und wir stiessen mit warmer Schoggi, Tee, Schorle oder Mineral auf den schönen Tag an.

 

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