Immer wieder Rheinau – 15.7.2012

Pius‘ Fischzucht wirkt wie ein Magnet auf die Lake-it-ler. Es zieht uns immer wieder und in immer kürzeren Abständen zu ihm. Diesmal lockten die Fische uns nicht nur aus ihren klaren Becken, sondern vor allem vom Grill! Oder wie erklärt es sich wohl sonst, dass fast alle Teilnehmer bereits eine halbe Stunde vor der abgemachten Zeit in Rheinau eintrafen?

Zuerst gab es aber wieder einen Rundgang durch die Fisch-und-andere-Viecher-Zucht. Inzwischen gehören neben den Fischen, Wachteln, Gänsen, Hühnern, Kaninchen, und Alpakas, auch noch Lamas zum Sortiment. Und zu jeder Spezies gibt es natürlich interessante Hintergrundinformation sowie die eine oder andere Anekdote – wie beispielsweise vom entlaufenen Lama, das dem Pius immer eine Nasenlänge voraus war, was ihm (dem Lama) zu Ruhm und Ehre und einem Artikel in einer renommierten Gratiszeitungen (“Jetzt ist auch noch das Lama los”) verhalf.

Bald widmeten wir uns aber dem, warum wir hauptsächlich hergekommen waren: den Fischen! Patrick hat zur Erweiterung des reichhaltigen Buffets einen selbst gefangenen und geräucherten Aal mitgebracht. Für die meisten war’s der erste Aal (auf dem Teller) – und zugegeben, er war wirklich nicht schlecht! Daneben gab es verschiedene Salate, Dips, Chips und natürlich die versprochenen Fische vom Grill, die am Vortag noch fröhlich in ihren Becken geschwommen waren. Genau richtig gebraten und wahnsinnig fein! Vielen Dank an dieser Stelle an Pius, dem Chefgrillierer und seiner Familie für die erstklassige Glut und die Bewirtung. Abgerundet wurde das Festmahl von Johannisbeerschnittchen und Zitronenkuchen. Allen Köchen und Bäckern sei hier ein Lob ausgesprochen!

Nun stand noch der aktive Teil auf dem Programm. So machten wir uns also auf, zurück in die Schweiz. Der Blick von der Zollbrücke auf den Rhein verriet uns bereits: das wird ein anstrengender Tauchgang. Die Regenfälle der letzten Tage haben dazu geführt, dass die Strömung viel stärker war, als beim letzten Mal. Es hiess sich also gut absprechen in den Buddy-Teams, wie man vorgehen soll und was man machen würde, falls man nicht gegen die Strömung ankommt. Dann quetschten wir uns in die Nassanzüge und watschelten zum Wasser. Es war wirklich kein Zuckerschlecken, sich, dem Boden entlang schwimmend und sich von Stein zu Stein zu ziehend, den Wassermassen zu stellen, aber der Kampf gegen die Strömung wurde belohnt durch Sichtung verschiedener grosser (Schleie(n), Aal, Hecht, Wels(e)) und kleiner Fische (Schneider, verschiedene Jungfische). Und der Rückweg zum Ausstieg war dann auch viel einfacher.

So war der Ausflug nach Rheinau wieder ein grosser Erfolg, sowohl kulinarisch und zoologisch, wie auch taucherisch – vom sozialen Aspekt mal ganz abgesehen.

Pius züchtet schon mal fleissig weiter und hat versprochen wir können auch mal was anders auf den Grill werfen… wer weiss, vielleicht sitzen wir bald wieder gemütlich beisammen auf seiner Fischzucht und lassen uns verwöhnen.

 

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