Thunersee 2017

Als mich Claudia kontaktierte, mit der Absicht einen Ausflug am Thunersee noch vor Ende der Sommersaison zu organisieren dachte ich mir erstmal: das wird schwierig. Mitte September war bereits geplant drei Tage lang mit Lake it ins Tessin in der Verzasca und Maggia zu tauchen. Aber irgendwie haben sich die Sterne so angeordnet, dass die einzige Möglichkeit – das letzte Wochenende in September – funktionieren würde.

Die Organisation hat Claudia übernommen mit meiner Unterstützung. Dieses Format einen Event zu organisieren, und dabei einen „externen“ Organisator (verstehen: nicht aus dem Lake it Vorstand) zeigt sich als gangbare Lösung um eine Überbelastung vom Vorstand zu vermeiden und wir werden sicherlich weitere Event nach dem Modell anbieten.

Der Tag fing spät an für mich (am Tag davor eigentlich) mit dem Abholen des Mietmaterials beim ASVZ (WZT und Bungertwies). Nachdem alles ins Auto gelagert wurde konnte ich bei einem der Teilnehmer übernachten (danke, Ben!) und am Tag selbst holten wir um 7 Uhr die dritte ab (hallo Roxanne!). Ab Richtung Thun!

Beim Ankommen wurden wir professionell von Claudia und Chrigu (die zwei Guides für den Tag) empfangen und konnten unser ganzes Material vorbereiten, bevor wir mit dem Boot zum ersten Tauchplatz – die „kleine gelbe Wand“ – mit Hochtempo und kuschlig mit dem Boot fuhren. Bootstauchgang in der Schweiz: check!

Wenngleich die Sicht für Zürichsee-Aficionados um einen Faktor 5 grösser ist als die übliche im ebengenannten See war, war sie für Thunersee-Verhältnisse nicht gerade wahnsinnig gut. Unter der engen Führung von Claudia resp. Chrigu konnten die zwei Gruppen interessante Felsformationen entdecken.

Dann ging es zum zweiten Tauchplatz „Fischbalmen“ für das Mittagessen (wahrscheinlich der Grillsaison-Abschluss). Dort wartete auf uns Marcel mit allem parat um sich wieder zu erwärmen (Feuer) und zu essen. Nach ein paar mehr Fahrten ins Tauchzentrum, als ich dachte, konnte ich auch mein z’Mittag geniessen. Zeitmanagement war von meiner Sicht her top: nie hatte ich den Eindruck „jufle“ zu müssen oder im Gegenteil lange abwarten.

Nach dem Briefing und das Abwarten der Fahrt des Kursschiffes (beide Richtungen!) konnten wir wieder Abtauchen. Dieses Mal war eine schöne Wand mit Kaverne zu geniessen. Leider mussten wir beim Wiederauftauchen feststellen, dass das Regen sich eingeladen hatte, was die Aufräumarbeiten ein bisschen erschwerte. Nach Debriefing und Logbuch-Unterschreiben taten sich die verschiedene Teilnehmer zurück an ihre Anfangsorten. Für mich und die zwei gute Seelen (Ben und Roxanne), die mit mir am Morgen gefahren waren, war der Tag aber noch nicht ganz zu Ende, da das Material noch zurückgebracht werden musste. Dies ging allerdings mit ihrer Hilfe deutlich schneller als befürchtet. An dieser Stelle nochmals: danke euch!

An die Teilnehmer, Claudia, Chrigu und Marcel möchte ich mich für den lässigen Tag bedanken: wir werden es sicherlich wiedermal auf die Beine stellen à stay tuned!

Bericht und Bilder: Julian

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